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Schi 4.0

{feature image (C) “Loop21 Mobile Net GmbH” – gefunden auf futurezone.at}

 

Dieser Tage eine Schlagzeile: “WLAN auf der Schipiste wird zum Standard“. Der Artikel erklärt weiter, dass das WLAN besonders in der Mittagszeit genutzt würde (hoffentlich von jenen abseits der Piste, denk ich mir noch) und dass die Frage nach dem WLAN meist die erste beim Betreten einer Hütte wäre. Ein unmittelbarer Realitycheck bei den Kids bringt hervor: Jaja – das kennen wir schon lang!

Kurz überlege ich mir: Mit dem Handy in der Hand auf zwei Brettern den Berg runtersausen (Anm.: Ich bin kein Schifahrer) – interessant. Könnte cool aussehen und sich schmerzhaft anfühlen – mitunter. Man müsste Helmvisiere mit Dateneinblendung haben (gibt’s ja bereits fürs Motorrad). Da lese ich schon: “Skiwelt amadé lockt mit Datenbrille zum Ausborgen.” – Also auch schon alt.

Trotzdem: Ein paar Probleme – abseits einer gewissen Kollisionsgefahr beim beliebten Downhill Race Livestream – bleiben doch. Die könnte man eliminieren:

  • Strom: Die Hütten und Liftsäulen haben zwar jetzt alle ihre ordentliche WLAN-Abdeckung, haben aber wohl vielfach zum Aufrüsten ihrer Steckdosen vergessen. Wenn etwa 500 ausgehungerte Schifahrer zu Mittag essen, trinken, sich sonnen und mit den Freunden snapchaten wollen, dann brauchen wir Steckdosensäulen bei jedem Tisch. Oder …
  • Das Hochleistungs-Akkupack in der Tasche. Oder noch besser: In die Schijacke verbaut. Am Rücken einer mittelgroßen Jacke gehen sich so 5 – 7 LiPo-Zellen locker aus (auf die feuersichere Verbauung achten).
  • Alternativ wäre die Verbauung von Solarzellen im Schulterbereich des Anoraks denkbar. Ein kleines Zimo-Panel bringt angeblich etwa 5-6V. Bei gutem Schiwetter wohl ausreichend, um ein bisschen Surfen, Route Checken oder Chatten auf der Schipiste zu ermöglichen, bis Zeit für einen Stop und den nächsten Schnelladevorgang ist.
  • Der könnte sich übrigens mit USB-Ladestationen auf längeren Sesselliftfahrten ausgehen.
  • Nachts will dann das ganze Zeug ordentlich für den nächsten Tag vorbereitet werden, weshalb auch die Hotelleriebetriebe gut daran tun, ausreichend Steckdosen in den Zimmern vorzusehen (ich reise ja mittlerweile mit dem persönlichen Dreifach-Stromverteiler auf Grund dieses immer virulenter werdenden Problems)
  • Routenplanung: In kurzer Zeit möglichst viel des auserkorenen Urlaubs-Schigebiets kennen zu lernen hat schon seinen Sinn, finde ich, weshalb die Gebietsbetreuer gut daran täten, entweder in der eigenen App oder auf deren Website optimierte Schischaukel-Tagesrouten anzubieten. Inklusive wählbaren Schwierigkeitsgrades, Starring (“like” – möchte ich nochmal fahren – …) und natürlich der Sharing-Möglichkeit mit Freunden (wozu sonst Online-Sein; “ich bin hier; wo bist du gerade”).
  • Die Routenanweisungen werden dann per Bluetooth-Lautsprecher in den Helm durchgegeben, wenn nicht grade das Lieblingslied läuft (gibt’s schon – ich weiß; “Warte, Schatz, ich muss erst mein Handy rausnehmen und die Musik abschalten, damit ich dich verstehen kann.”)
  • Selbstredend blenden die Hütten- und Attraktionen-Betreiber entlang der Strecke per iBeacons an den Liftsäulen und Bäumen den p.t. Schigästen die besten tagesaktuellen Angebote abhängig von deren Vorlieben ins Helmvisier ein – das nur zum Drüberstreuen.
  • Und wenn ich dann von der Bergstation aus mein Mittagsmenü per Voice-Command bestelle, bekomme ich 10% Rabatt und einen Jagatee extra.

Zugegeben: Mein letztes Mal auf Brettern im Schnee liegt doch wohl schon so etwa 5 Jahre zurück (wenn nicht mehr). Der Test all dieser IoT Errungenschaften macht allerdings schon irgendwie Lust … Vielleicht stell ich mich in den kommenden Wiener Semesterferien wieder mal auf eine Schipiste und schau mir an, was von all dem schon geht. Um dann vielleicht festzustellen, dass die 4G-Abdeckung bereits so breit ist, dass das eingangs noch als Alleinstellungsmerkmal vermutete WLAN bald schon wieder völlig wurscht sein wird.

P.S.: Am Realitätscheck passionierter Schifahrer wäre ich übrigens brennend interessiert … bitte hinterlasst mir doch einen Kommentar hier. Danke!

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Automation and Orchestration – a Conclusion

This post is part of the "Automation-Orchestration" architecture series. Posts of this series together comprise a whitepaper on Automation and Orchestration for Innovative IT-aaS Architectures.

 

Automation and Orchestration are core capabilities in any IT landscape.

Traditionally, there’d be classical on-premise IT, comprised of multiple enterprise applications, (partly) based on old-style architecture patterns like file exchange, asynchronous time-boxed export/import scenarios and historic file formats.

At the same time, the era of the Cloud hype has come to an end in a way that Cloud is ubiquitous; it is as present as the Internet as such has been for years, and the descendants of Cloud – mobile, social, IoT – are forming the nexus for the new era of Digital Business.

For enterprises, this means an ever-increasing pace of innovation and a constant advance of business models and business processes. As this paper has outlined, automation and orchestration solutions form the core for IT landscapes to efficiently support businesses in their striving for constant innovation.

Let’s once again repeat the key findings of this paper:

  • Traditional “old style” integration capabilities – such as: file transfer, object orientation or audit readiness – remain key criteria even for a cloud-ready automation platform.
  • In an era where cloud has become a commodity, just like the internet as such, service centered IT landscapes demand for a maximum of scalability and adaptability as well as multi-tenancy in order to be able to create a service-oriented ecosystem for the advancement of the businesses using it.
  • Security, maximum availability, and centralized management and control are fundamental necessities for transforming an IT environment into an integrated service center supporting business expansion, transformation, and growth.
  • Service orchestration might be the ultimate goal to achieve for an IT landscape, but system orchestration is a first step towards creating an abstraction layer between basic IT systems and business-oriented IT-services.

Therefore, for IT leaders, choosing the right automation and orchestration solution to support the business efficiently might be the majorly crucial decision to either become a differentiator and true innovation leader or (just) remain the head of a solid – yet: commodity – enterprise IT.

The CIO of the future is a Chief Innovation (rather than “Information”) Officer – and Automation and Orchestration both build the core basis for innovation. What to look at in getting to the right make-or-buy decision was the main requirement for this paper.

 

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Student_in der Soziologie gesucht!

Nein – nicht, wofür du jetzt glaubst …

Sonntagnachmittag. Der gestrige Tag wurde von der Generation… (was sind die Damen und Herren jetzt eigentlich; für “Z” sind die doch auch schon zu jung, oder?) … an den Computern verbracht. Leage-of-Legends, Minecraft, oder was das Internet halt sonst noch so an Spielen hergibt. In Konsequenz dessen gab es heute also einen “Frische Luft”-Zwang-Tag. Weitestgehend Internet-frei (außer zur Navigation am Stadtwanderweg Nr. 4) und ohne der Chance, dem mit einem vagen “ich treff mich später noch mit Freunden; ich bleib da” auszuweichen.

Der Drittgeborene (14) schaffte es dann doch noch erfolgreich, sich vorzeitig vom gemeinschaftlichen Ausflug zu verabschieden. Hätte er sein Smartphone etwas selbstsicherer als Navigator zu verwenden vermocht, wäre ihm das lange vor dem Anstieg an den höchsten Punkt des Satzberges gelungen.

Mich stimmen derartige Situationen zweifach – völlig konträr zueinander – arg nachdenklich:

  1. Was ist so schlimm am Rausgehen?
  2. Warum ist ein Smartphone für einen 14-jährigen immer noch nur ein Tipp-o-phon?

Im Volksschulalter

waren mein Bruder und ich mit 3 Kindern aus der Siedlung befreundet. Unsere Eltern trennten streng in Schulgewand und Alltagsgewand. Deshalb hielt uns nach den Hausaufgaben noch das für uns überaus lästige Umziehen vom Treffen mit den geliebten Freizeitkumpanen ab. Wir haben damals Lokal-Geschichte geschrieben auf unseren Ausflügen in die dörfischen Umlande. Der Beweis unserer kindlichen Kraft, in der Lage zu sein, ein Wehr zu öffnen, endete für den örtlichen Forellenzüchter mit dem Verlust seines Fischschwarms – sehr zum Leidwesen unserer Eltern, die das entschuldigen mussten. Dass wir danach was zu hören bekamen, verstand sich von selbst. Tags darauf waren wir dennoch wieder draußen.

Gut – mag man einwenden: Damals gab es weder Computer (zumindest nicht im privaten Haushalt) noch Smartphones. Aber es gab Bücher. Fernsehen (hie und da). Matchbox-Autos, die man stundenlang unter dem Heizkörper in Reih und Glied aufstellen konnte, und Fußball-Sammelkarten. Gründe genug, das Haus nicht zu verlassen; und oft genug entschieden wir uns für sie. Uns rauszukriegen aus den eigenen vier Wänden war dennoch recht einfach und unsere Eltern hatten mehr Stress damit, was wir nun wieder anstellten, als damit, dass wir zu wenig oder zu spät selbständig werden würden.

Man mag auch einwenden, dass es wohl etwas leichter war, in der ländlichen Umgebung meiner Kindheitsheimat nicht verloren zu gehen, als in einer Großstadt. Ich meine hingegen, dieses vermeiden heute intelligente, hilfreiche Smartphone-Funktionen doch völlig ohne weiteres. Kinder lernen heute in dem Alter, in dem ich Fische unerlaubterweise in ihre Freiheit entließ, wie man ein Smartphone (zum Spielen) benutzt. Da könnte man doch annehmen, dass sie dann im gymnasialen Alter wissen, wie sie es dazu benutzen können, ihren frischluft-fanatischen Eltern zu entkommen.

Oder ist es vielmehr vielleicht so,

dass Eltern heutzutage die Computer-Verliebtheit ihrer Kleinen doch ein wenig genießen? Meint vielleicht manche Mutter, dass ein Nachmittag (10-12 Stunden) Strategiespielen am Kastl sicherer ist, als mit irgendwelchen Freunden, die man vielleicht garnicht so genau kennt, irgendwo in der Großstadt herumzuhängen?

Ein Teil meiner spärlichen Freizeit ist bekanntermaßen mit der Arbeit für eine mir aus zig-1000 Gründen lieb gewordene Organisation – http://www.cisv.org – gefüllt. Wir bieten Kindern ab dem Alter von 11 Jahren an, ihre Ferien mit Gleichaltrigen aus der ganzen Welt zu verbringen und zu lernen, wie die so leben. Für die 11jährigen dauert unser Programm 4 Wochen; das hat gute Gründe in der Zeit, die Kinder in dem Alter brauchen, um sich gegenseitig so richtig zu vertrauen. Wenn ich Eltern davon erzähle, höre und spüre ich die Begeisterung, die sie meinen Schilderungen entgegenbringen – bis zu dem Moment, an dem ich “4 Wochen” sage. Dann weiten sich oft genug die Augen mit Schrecken und es folgt eine Antwort à la “Nein, 4 Wochen – das ist für mein Kind viel zu lange! Das kann es noch nicht!”

Und wenn ich so über uns, über die Generation nach mir, über die nächste danach, … nachdenke, dann scheint es mir fast, als könnte man eine Rückwärtsbewegung des Abnabelns beobachten: Mir konnte es nicht früh und schnell genug von zu Hause weg gehen – sei es mit 11 auf den Feldweg oder zum Fischwehr oder dann mit 18 nach Wien. Unser Drittgeborener definiert soziale Interaktion über den Chat in League-of-Legends. Und wenn wir – was wir noch nie getan haben – dann doch mal das Internet abdrehten, dann sagt er, er verlöre alle seine Freunde.

Ich suche eine/n Soziolog*in,

die Interesse hat, das Phänomen Smartphone/Computer/Internetspiel im Zusammenhang mit dem Loslassen in der Kindererziehung zu untersuchen. Was verändert sich da? Haben diese Devices Einfluss auf den Freiheitsdrang unserer Kinder? Welchen? Und welchen haben sie einen auf das Sicherheitsdenken heutiger Eltern? Sind die vielleicht froh darüber, dass die lieben Kleinen lieber Zeit in ihrem hochsicheren, hochdigitalisierten Kinderzimmer als auf der Straße oder im Park verbringen?

Mich würde das wissenschaftlich interessieren? Ehrlich! Und ich biete hiermit Unterstützung an …! Ehrlich! Wer mag?

 

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What is Social Media still worth for?

I’m pretty pissed by the recent rumours (let’s call it that way) about the social media platform “twitter” introducing an algorithmic timeline (wanna know more about the matter? either follow the #RIPtwitter hashtag or read this (very great and insightful) article by @setlinger to learn about the possible impact)

So why am I annoyed? – Here’s to share a little

personal history:

When having joined twitter and facebook in 2009, things in both networks were pretty straight forward: Your feed filled with updates from your followers, you could watch things you liked more closely and just run over other boring stuff quickly. Step-by-step facebook started to tailor my feed. It sort-of commenced when I noticed that they were constantly changing my feed setting to (don’t remember the exact wording) “trending stuff first” and I had to manually set it back to “chronological” ever and ever again. At some point that setting possibility vanished totally and my feed remained tailored to – well – what, actually?

Did I back out then? No! Because by that time, I had discovered the advertisement possibilities of facebook. Today, I run about 6 different pages (sometimes, I add some, such as the recent “I AM ELEVEN – Austrian Premiere” page, to promote some causes I am committed to; these go offline again some time later). I am co-administrator  of a page that has more than 37.000 followers (CISV International) and it is totally interesting to observe the effects you achieve with one or the other post, comment, engagement, … whatever. Beautiful things happening from time to time. Personally, in my own feed, I mainly share things randomly (you won’t know me, if you just knew my feed); sometimes it just feels like fun to share an update. Honestly, I’ve given up fully to think, that any real engagement is possible through these kind of online encounters – it’s just fun.

Twitter is a bit different: I like getting in touch with people, whom I do not really know. Funny, interesting, insightful exchanges of information happen within 140 characters. And it gives me food for thought job-wise equally as cause-wise (#CISV, #PeaceOneDay, … and more). I came upon the recently introduced “While you were away” section on my mobile, shook heads about it and constantly skipped it not really bothering about were to switch it off (subsequent answer to subsequent twitter-question: “Did you like this?” – always: “NO”).

And then there was the “algorithmic timeline” announcement!

So, why is this utter bullshit?

I’ll give you three simple answers from my facebook experience:

  • Some weeks back – in November, right after the Paris attacks – I was responsible to post an update to our CISV-International facebook followers. Tough thing, to find the right words. Obviously I got it not too wrong as the reported “reach” was around 150k users in the end. Think about that? A page with some 37k followers reaches some 150k with one post. I was happy about the fact, that it was that much, but thinkin’ twice about it: How can I really know about the real impact of that? In truth, that counter does tell me simply nothing.
facebook post on "CISV International" reaching nearly 150k users

facebook post on “CISV International” reaching nearly 150k users

  • Some days ago, I spent a few bucks to push a post from the “I AM ELEVEN – Austria” page. In the end it reported a reach of 1.8k! “Likes” – however – came mostly from users who – according to facebook – don’t even live in Vienna, though I tailored the ad to “Vienna+20km”. One may argue that even the best algorithm cannot control friends-of-friends engagement – and I do value that argument; but what’s the boosting worth then, if I do not get one single person more into the cinema to see the film?
facebook I AM ELEVEN boosted post

facebook I AM ELEVEN boosted post

  • I am recently flooded with constant appearances of “Secret Escape” ads. I’ve never klicked it (and won’t add a link here – I don’t wanna add to their view count); I’m not interested in it; facebook still keeps showing me who of my friends like it and adds the ad to my feed more than once every day. Annoying. And to stop it I’d have to interact with the ad – which I do not want to. However, I don’t have a simple choice of opting out of it …

Thinking of all that – and more – what would I personally gain from an algorithmic timeline on twitter, if facebook hasn’t really helped me in my endeavours anymore, recently? Nothing! I think. I just don’t have the amount of money to feed the tentacles of those guys, having such ideas, so that their ideas would by any means become worthy for my business or causes. Period.

But as those tentacles rarely listen to users like me but rather to potent advertisers (like “Secret Escape” e.g.), the only alternative will probably again be, to opt out:

Twitter: NO to "best tweets"

Twitter: NO to “best tweets”

 

Having recently read “The Circle” that’s a more and more useful alternative, anyway …

 

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Read “The Circle” and opt out!

Is it – as a committed social media aficionado – applicable to call for an opt out of it all? It is, once you’ve read “The Circle”, the 2013 fictional novel by author Dave Eggers.

Eggers portraits a powerful internet company making money through advertising (links to Google or Facebook are purely accidental, of course). Mae Holland is a tech worker and in her second job after having graduated she’s given an opportunity at The Circle – an opportunity which most tech workers these days desperately seek for. Mae got support from her college roommate Annie who had already made it to the group of the 40 most senior managers in the company, directly reporting to the founders – “Three Wise Men”: Tom Stenton, Eamon Bailey and Ty Gospodinov. While the first two actively involve themselves in the company’s endeavours, Ty works on new developments mostly secluded in the background.

Mae starts in Customer Experience and works herself up the chain by overcommitting to objectives and seemingly easily (but in truth with great personal effort and sacrifice) following the increasingly demanding involvement not only in her work duties but also all virtual and physical social interaction with fellow colleagues. She not-falls-in-love with one nerdy Circler she has sex with, whom she somehow admires for his technological development of a system protecting children from violence; she commences to desperately long for encounters with another Circler, who becomes increasingly mysterious as the company develops itself more and more towards total transparency.

Eggers, the author, does not keep the reader long from his message: One of the first major announcements of one of the Wise, Eamon Bailey, is a development called “SeeChange” – an extremely low-cost, top-quality A/V camera, capable of running on battery for about 2 years and streaming its crystal clear 4k images via satellite onto the SeeChange platform. Anyone can install cameras anywhere, they are barely noticed and everybody can logon to SeeChange with their unique – very personal and real – identity, their “TruYou”.

Rings a bell? Well, this is only the starting point into a rollercoaster of more awesomely cool technology tools, all aggregated through “TruYou” and made available to everyone anytime.

Dave Eggers is brilliantly creating a staggering balance between technological blessings and their benefit for employees, communities and the people as a whole on the one hand and the increasing sacrifice individuals could be demanded to make on the other hand in order to leverage that technological advance. This is – in short – the utter embarrassing red line throughout the whole book from the very first page until the closing line.

Of course, “The Circle” addresses the time we spend in social media, the way we communicate with each other (personally and virtually), the blessings and the threats that a modern, technology-based life bears. While reading, I was constantly torn between appreciating the sketched development (note: this isn’t science fiction, this is just the next step in a logical advance that we’re facing) and detesting the commitment it would demand from the ones making real use of it. Being into like two thirds of it and swallowing the book’s lines in nightly sessions, my only remaining questions was this: Will Eggers eventually manage to destroy my thorough belief in the two main importances of modern social media involved life and communication:

  • Utter transparency: I want to always know – or: be able to know – who does what with my data
  • And utter free will: I want to always be allowed to opt out, if I want to

I will not disclose the answer – I’d be “spoiling”. BUT – if you haven’t done so far, I recommend: Read “The Circle”. And then consider carefully, where and what to opt in or opt out of. It remains important.

circlebig

P.S.: There’ll be a movie comin’ this year, starring Tom Hanks as Eamon Bailey. Don’t read the articles on it, as they all contain spoilers on one important turn of the story!

 

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#Digitalize 2015 – Standortbestimmung, ein wenig schmerzhaft

Im Feature-Bild oben finden sich nur einige Zitate aus der heute im Chaya Fuera über die Bühne gegangenen Konferenz “#Digitalize 2015“. Und ich wage hier ein Review der Veranstaltung, die für mich – dies gleich eingangs – erstaunlich dünn besucht war. Angenommen hatte ich ein übervolles Plenum mit Platzproblemen im eher kleinen Foyer – zu Beginn war der Saal halb voll. Gut – das änderte sich; dennoch blieb das Event kaum mehr als eine Standortbestimmung für die Digitale Branche in Österreich. Nichts exorbitant Richtungsweisendes, nichts epochal Neues – und dennoch: eine ausnehmend wichtige Standortbestimmung. Und damit neben den monatlichen Selbstbeweihräucherungs-Events der APA DBT Community und einigen unbeholfenen Versuchen kleinerer Netzwerke wohl das wichtigste Event zum allgemeinen Digitalisierungstrend in diesem Land.

Die Menge an Speakern, die Confare für diese Konferenz zusammengetrommelt hatte, konnte sich ebenso sehen lassen wie die Durchmischung der Themen. Zwar führte das leider auch zu Skurrilitäten – wie z.B. dem QS-Vortrag von ZT Dr.tech. Wolfgang Prentner, der SW-Qualität aus einer etwa 20 Jahre alten Sicht beleuchtete. Gleichzeitig bekamen wir auch wahrlich Erhellendes zu hören und sehen – derartig “forward thinking”, dass sich Österreich – klassischer “late follower” bei derartigen Themen – eigentlich richtig festhalten muss.

Besonders – und gleich vorweg hervorzuheben – der Vortrag von Eric-Jan Kaak (@claptonline), der mit dem Statement: “‘Industrie 4.0’ und ‘Internet der Dinge’ lösen nichts,  wenn sie in ‘Organisation 1.0’, verbunden mit ‘Arbeitsplatz 1.4’  im ‘Businessmodell 0.1 Beta’ stattfinden” vorgestellt wurde. Man konnte meinen, dieser Mann wäre einem meiner früheren Arbeitgeber entsprungen, so plastisch real hat er die Inkompatibilitäten herkömmlicher Organisationsmodelle mit dem Digitalisierungszeitalter beschrieben (ich frage mich, wie viele anwesende  Entscheider sich bei seinen Worten bei der Nase genommen haben). Ein paar seiner Kernaussagen sinngemäß widergegeben: “Das Management hat sich beim Thema Innovation seit Jahren eine großzügige Auszeit gegönnt.” – “Hierarchie – das kommt von hieros – gottgleich, göttlich – und arche – Herrschaft – also: Gottgleiche Herrschaft. Das Problem dabei: Damit landet der Kunde immer bei einem Menschen unterster Stufe, der in der Regel systemfrustriert ist.” – “Eine moderne Organisation – bereit für die Herausforderung des digitalen Zeitalters – muss sich von ‘reporting structure’ zu ‘supporting structure’ wandeln.” Ich kenne selbst genügend Unternehmen, die davon etwa so weit entfernt sind wie das 1. industrielle vom jetzigen Zeitalter. Und die werden in 5 – 10 Jahren gestorben sein – das meinte auch Eric-Jan Kaak.

Kaak firmierte als Keynote am Programm; zeitlich viel zu spät für meine Begriffe. Die anderen beiden  Keynotes waren ähnlich interessant, wenngleich nicht ganz so spannend. Michael Krammer, Ventocom Managing Partner und Telco Veteran, bemühte Vergleiche – durchaus interessante Vergleiche: Vor 10 Jahren war das meistverkaufte Auto ein VW Golf mit dem ersten serienmäßigen Tempomat; heute ebenso – mit ein paar neuen serienmäßigen Assistenten. Das Handy der Wahl war damals das Nokia 6230i – sensationelle 1.3MP Kamera, 64k Datenrate, 8MB Speicher – heute ist es ein iPhone. Viel erschütternder allerdings die von Krammer vorgebrachten Beispiele, wie 3-4 Kunden im richtigen Moment mit den richtigen social  postings ein Produkt oder eine Strategie beeinflussen können. Daher wäre – so seine Ausführungen – Fairness und Transparenz, gleichermaßen innerbetrieblich und nach außen, oberstes Gebot in einer innovativen zeitgemäßen Unternehmensstrategie.

Dr. Mervyn G. Maistry von Ernst&Young setzte in diesem Stil fort und legte endlich mal angreifbar dar, was das oft bemühte exponentielle Wachstum der fortschreitenden Digitalisierung tatsächlich bedeutet: Wären 30 Schritte linear betrachtet 30 Meter, so sind 30 exponentielle Schritte eine Entfernung von 26 Erdumrundungen. Seine Warnung an Unternehmen: “Do not do old things with new technology or old technology newly. Key to Digitalization is to do new things.”

Neben den Keynotes der wohl interessanteste Teil der Veranstaltung war eine doch recht ansehnliche Menge an Fallbeispielen – wenngleich nicht alle das Prädikat “disruptiv” verdienen würden. Beispielsweise fällt der Vortrag von Dr. Manfred Wöhrl und Walter Pürk zu “Digital Signage” – der Slot war mit “konkretem Umsetzungsbeispiel” angekündigt – für mich maximal unter “interessant”; wirklich innovativ wirkten die gebrachten Beispiele noch nicht – wiewohl Wöhrl wie immer spannend und lebendig vortrug.

Ganz anders Andreas Zilch von PAC, der mit dem Korneuburger Logistiker HAVI ein Unternehmen präsentierte, das sich durch Smart Analytics und Einführung von IT in herkömmliche “supply chain” Prozesse zu einem unverzichtbaren Dienstleister der McDonalds-Kette gemacht hat (übrigens gibt’s die Fallbeispiel-Sammlung von PAC derzeit noch zum freien Download unter dem Stichwort “Innovation Register“).

Und sonst: Jürgen Weiss, DigitizedRebels Consulting, bot eine wahrlich amüsante Schau zum Thema “Emotion im Verkauf” – hauptsächlich gestützt auf das Genre interaktiver Videos – spannend vor allem für den Retail-Bereich. Mark Winkler, braintribe, erzählte seine – zugegeben schon etwas angestaubte aber – immer noch beeindruckende Geschichte, wie das braintribe-Flaggschiff “Tribefire” Digitalisierung durch Daten-Konsolidierung und -Präsentation unterstützt. Der SAP Innovation Officer Dr. Carsten Linz berichtete von den disruptiven Prozessmodellen, die mit SAP HANA möglich werden (ich konnte seine disruptive Meinung nicht ganz teilen, wenngleich HANA mit Sicherheit eine solide zukunftsweisende Technologie ist). Und der Group CIO der OMV, Dipl.-Kfm. Marcus Frantz, erklärte, wie Digitalisierung mit einer doch eher traditionellen “large scale IT” verknüpfbar werden kann – vielleicht der für den Wandel, den in Österreich Industrie, Handel, … und damit natürlich auch die IKT-Branche durchmachen werden müssen, wichtigste Vortrag überhaupt an diesem Tag.

Dass der Ideengeber eines wirklich tollen StartUps – www.way2stage.com – hingegen lediglich Eric Riess runterbetete, war dann doch wieder ein wenig enttäuschend. Ich drück ihm trotzdem für die morgen anstehende Funding-Runde die Daumen!

Zu guter Letzt zwei Slots, die in einem vollständigen Review der #Digitalize nicht fehlen dürfen: Mag. Martin-Hannes Giesswein war so schnell wieder von der Bühne herunten, wie er nach der Pause plötzlich auf ihr stand: In den scharfen 10 Minuten seiner Präsentation hat er aber dem Plenum mehr mitgegeben als viele andere Speaker-Kollegen heute: In der Essenz die Botschaft: “Die Generation Y wird die Digitale Transformation vorantreiben; sie wird Umsetzer und Kunde zugleich sein. Wenn Führungskräfte in diesem Land ihr Unternehmen erfolgreich durch die Revolution führen wollen, dann müssen sie lernen, wie man eine Generation Y führt.”

Und dann noch Mag. Ulrike Huemer, CIO der Stadt Wien: Ich bleibe selten bei einer derartigen Konferenz wirklich bis zum Schluss. War es Kalkül der Veranstalter oder reiner Zufall? Was auch immer – Mag. Huemer verstand es nicht nur, die Zeit bis zum ersehnten Beginn der “Vienna Digital Night” (gleich im Anschluss an die #Digitalize on location programmiert) drastisch zu verkürzen – auch was sie berichtete – hauptsächlich mit welchen Projekten die Stadt Wien innovative und zukunftsweisende Veränderungen hin zu einer echten Smart City vorantreiben möchte – hat mir doch einiges an Bewunderung abgerungen. Nachzulesen in der www.digitaleagenda.wien – es lohnt sich.

Digitale Standortbestimmung, also – alles in allem war es das. Nicht mehr und nicht weniger. Dass der Standort Österreich – wie leider so oft – dem Standort “Welt” auch bei der Umsetzung wirklich sinnbringender, zielführender, innovativer Digital Business Ideen hinterherhinkt, hat den Anwensenden hoffentlich ein wenig zu denken gegeben. Denn obwohl es den Vorträgen ein wenig am roten Faden einerseits und den konkret angreifbaren, den “coolen”, den wirklich “digitalen”, Bespielen mangelte, so muss man Confare doch das Kompliment machen, dass die #Digitalize 2015 das erste Sinn bringende Event zum Thema war.

 

P.S.: Und als i-Tüpfelchen auf alles war es eine Freude, Josef Broukal endlich wieder einmal als Moderator eines derartigen Events erleben zu dürfen!

 

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#CITIZENFOUR – a film by Laura Poitras

Thanx to rolfgeneratedcontent, I decided for one of my meanwhile (unfortunately) rare visits to the cinema and watched CITIZENFOUR, the documentary film by Laura Poitras outlining the chronology of events leading to the disclosure of some of the biggest spying endeavours of western governments (no, this is not only on the US, indeed).

The film is great work! It offers a glimpse of the vastness of data collected by programs like PRISM or TEMPORA, how security agencies engaged with big telecommunication providers in order to simply intercept lines, communications, traffic, … on the very source of transmission instead of at its origin – the persons involved.

Technology of these interceptions isn’t really rocket science (except, of course, for the decryption intelligence that those national security agencies posses just by their exceptionally high budgets – brain power is venal, either).

However, the question I keep pondering since having watched this documentary film is: What’s really the revelation? Not only of the film but of Ed Snowden’s work as such? Don’t get me wrong! I won’t argue for dropping human rights and personal privacy laws. Not at all. Neither will I say that the collection and structured analysis of data from millions of people against whom there’s no legal suspicion has any rightful legal basis. No. What I do, though, want to query is all those post-Snowden arguments against Cloud vendors and Service providers which state that no data can be given off-premise anymore for the reason of all the various programs that Snowden “whistleblowed” on.

Let me give you three simple considerations why I think that Snowden may have shaken us up (as awareness was so low prior to his revelations) but has not really disclosed the unknown:

  1. In a talk in 2013, Dr. Gerd Polli, ex head of the Austrian National Security, in essence stated that National Security Agencies always throughout the years head the possibilities, the money and the brain power to not only be ahead but supersede by far any technological intelligence within any non-governmental endeavour. Not only where they able to create respective programs but additionally have governments and businesses been their best-paying customers to receive espionage services; over decades. So the fact as such is far less new than – e.g. – Cloud Computing as a disruptive technology.
  2. Last year, facebook claimed 2.23 billion active users. All of them disclosing information about their current, their future, their past position, their activities, the people they surround themselves with, … Even though facebook – in my humble opinion – does a good job in allowing people to keep a respective level of privacy, it still lets through quite a bit even when I’m not connected to someone. Very useful information for anyone intending to stalk out the little extra of me.
  3. Anytime in the past – long before 9/11 and long before the capabilities of Cloud and Social services – could I have been observed by governmental institutions just because I may have been mistakenly judged to have illegal objectives of some kind. In the quest of identifying truly dangerous characters in a society it is highly unfortunate that sometimes legally acting people become victims. I’m by no means claiming this to be a good thing. And I believe, it is everyone’s responsibility to help clearing up wrong accusations and even more is it the core responsibility of governmental executives to treat observation and investigation cases with ever more care. However, fact remains – such things happen, also did they happen in the past.

My claim here is: This isn’t new. This isn’t a revelation. This isn’t a disclosure of the unknown. And this is by no means a reasoning why any kind of online services should be considered less secure than they have ever been before.

Remains the utterly hardest question: What can – what should – be done about it? Nothing? Abandon those programs? Let them Agencies act freely ever on just upon their will?

There’s no right answer to that, I believe. And I will always appreciate the aim of governments to reduce the danger of the next silly poacher causing a human life in the name of some religious interpretation …

I do think, the only rightful answer for acting and living within the fact of ubiquitous observation and data collection is two-folded:

  • Every single person has to act transparently, openly and humanly in a manner which obeys the laws, rules and regulations of his society for the benefit of a calm and secure life of everyone.
  • And every company – especially but by no means only telcos, security agencies and/or service providers – have to be fully transparent about every – literally: EACH and EVERY – interception of information running through their lines, services, …, their business.

I as a citizen have a right to know what is known about me by whom. And that includes Security Agencies to the full extent. In that, Ed Snowden’s revelations indeed serve the greater purpose of making a change to how governmental security treated privacy so far – and in that, they do need to be continued.

 

{ feature image from www.thehollywoodnews.com }

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Bedürfnispyramide / Hierarchy of Needs

… und auch wenn die allgemeine Digitalisierung und das dauernde Verbundensein grundsätzlich spannende und bereichernde Entwicklungen sind, dürfen wir – gerade dieser Tage – WLan und Akkuleistung auf der Maslow’schen Bedürfnispyramide ruhig ein wenig weiter oben einreihen. Tim Minchin hat da ein paar ganz gute Ideen dazu …


 

… and even though Digitalization and ubiquitous connection of everyThing are interesting and enriching advancements of mankind, we’re surely allowed – especially during these days – to put “WiFi” and “Akku” onto some higher places within Maslow’s “hierarchy of needs”. Tim Minchin has some nice ideas to this, indeed …

 

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The “Next Big Thing” series: Digital Transformation

Beware! No. 7 of the “Next Big Thing” blog post series is probably going to be at the heart of all the big business disruptions to come:

 

“Digital Business”

as a term has more or less become a substitute for the formerly heavily stressed “Industry 4.0”. Digital Business can best be described by a couple of examples illustrating how every business – without exception – will be disrupted by the huge innovative potential rolling along:

Example No. 1 – Retail and Education

School notifies the parents of a boy that he needs a certain educative material by tomorrow; they do that by means of a private message to the parents coming from the school’s facebook profile. The boy’s mother investigates through her mobile phone where the particular material can be purchased, connects to the store chain by means of a mobile app and requests availability information. The store responds with availability and price (through their app) also informs that the particular item has to be sent from a remote outlet and requests confirmation for the purchase and delivery. The mother responds with payment data and the school’s address for target delivery whereas the store chain triggers delivery of the item to the nearest train station, notifies the train operating company that a parcel needs to be delivered by tomorrow to the respective address whereas the train company in turn arranges for delivery to take place to the school’s nearest train station and from there by a drone directly to the school.

Example No. 2 – Weather and Insurance

A terrible thunderstorm destroys a house’s window. The respective sensors thoroughly detect the reason for the breakage of glass not to be from human intervention but from bad weather conditions and notifies the smart home automation gateway of what has happened. The gateway holds police, hospital and insurance contact information as well as necessary private customer IDs. Location address is derived via GPS positioning. The gateway self-triggers a notification and remediation workflow with the insurance company, which in turn assesses the incident to be a valid insurance case, triggers a repair order with an associated window glassworks company. The glassworks company fits the order into their schedule as it is treated an emergency under the given circumstances, rushes to the given location, repairs the windows, the workers report back to the insurance via mobile app and the insurance closes the case. All this happens without any human intervention other than final approval by the house’s owner that everything is OK again.

Example No. 3 – Holiday and Healthcare

The wearable body control device of an elderly lady records asynchronous heartbeat also slowly decelerating. The pattern is maintained within the device as being a situation of life endangering heart condition, hence the device commences transfer of detailed health monitoring data via the lady’s mobile phone to her children on the one hand and to her doctor in charge on the other hand. Both parties have (by means of device configuration) agreed to confirm the reception of data within 5 minutes after start of transmission. As none of this happens (because the kids are on holiday and the doctor is busy doing surgery) the device triggers notification of the nearest ambulance, transmits the patterns of normal health condition plus current condition and includes name, location, health insurance and nearest relatives data as well as the electronic apartment access key. The ambulance’s customer request system notifies the doctor in charge as well as the lady’s children that they’re taking over the case, an ambulance rushes to location, personal opens via mobile phone using the received electronic key, finds the lady breathing short and saves her life by commencing respective treatment immediately.

Fictious?

Well – maybe, today. But technology for all this is available and business models around it have begun to mature.

What these examples show – besides that they all encompass the integration of Things with several or all aspects of the Nexus of Forces discussed earlier in this article series – is an aspect essential to understanding “Digital Business” and that immense digitalization of our daily life: “Digital Business” is nothing else than the seamless (mean it;. literally: s-e-a-m-l-e-s-s) connection of humans, businesses and things (as in the IoT definition). “Digital Business” is a merger of physical and digital worlds!

In turn, this means plain simply, that there will be no business whatsoever that goes without software. Businesses already penetrated by software will experience increasing software, automation and integration challenges and businesses that haven’t yet introduced software into their models will face an increased challenge doing so, as well as to integrate with the digital world around them. Essentially for nothing else than just for staying in business.

 

{the 8th issue of this blog post series covers a way to approach all those challenges through creating a true services ecosystem for the enterprise; and as it’s the last it also wraps up and concludes}

{feature image found on http://marketingland.com/}

 

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The “Next Big Thing” series: From Social Network to #Social #Revolution

{this is No. 3 of the “Next Big Thing” blog post series, which discusses the revolution to come through ongoing innovation in IT and the challenges involved with’em}

 

Along with Cloud patterns the delivery of large engagement platforms – essentially web applications architectured, of course, specifically to serve a vast amount of simultaneous access and a huge stream of information – became possible.

If one does take a look back into history of social media, these platforms step-by-step evolved from pure public-chat and tweet apps into full blown areas for (group) communications, gaming, advertising and (sometimes) simply storing information. Not by what they were originally intended to be (facebook’s core goal was – and still is, if you trust Zuckerberg – to connect everyone) but by how the consumers (private or business ones) developed themselves within them as well as developed and matured their usage patterns.

However, there is a “meta level” beyond the obvious: Observing youth and their approach to using technology surrounding them might lead to thinking: Those guys have completely forgotten about communication and engagement. I trust, the opposite is the case. When I talk to my kids, I learn that they read everything, absorb everything, have a much faster ability to notice news, information, consume different channels, etc. The only thing is: They do not react, if it doesn’t touch them. And that pattern applies not only to advertisement-backed social media feeds but also – and maybe foremost – to direct 1:1 or group conversations. And this is why I believe that the social aspect within the Nexus of Forces will have a much stronger impact than we currently notice.

I tend to claim a social revolution to approach us because – together with the other forces – social media will become the integrative middleware between what we want to consume, businesses want to drive us to consume and how we consume it. No advertising phone calls anymore, no spamming in our mailboxes (hurray!), but a social feed of information which is far better suited to create the impression of personal engagement while in truth being just an efficient aggregation and combination of data that we all have earlier produced ourselves.

Are businesses ready for that revolution? Can they adapt their marketing strategies to leverage those vast new possibilities? Orchestrating services and data in order to feed social platforms with what is considered relevant to the customers of a certain enterprise will become a core IT capability in order to be able to become a player of relevance in the social revolution.

 

{No. 4 of this blog post series talks about the challenges of the “mobile everywhere” culture – soon to come – stay tuned}

feature image found at AFAO talks (http://afaotalks.blogspot.com.au/2012/07/going-social_20.html)

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